Die Vorlesenden

JedeR Vorlesende darf nur eigene Texte vorlesen. Für den Vortrag stehen maximal 15 Minuten Zeit zur Verfügung. Nach 14 Minuten erinnert der Moderator dezent, aber bestimmt daran, dass noch 60 Sekunden zur Verfügung stehen, um zum Ende zu kommen. Nach Ablauf dieser Minute gibt es noch ein paar Sekunden Karenz. Danach ertönt ein scheußliches Geräusch sodass der/die Vorlesende nicht mehr weiterlesen und das Publikum nicht mehr weiter zuhören möchte.

Wir nehmen es mit der Zeit genau,

  • weil wir finden, dass 15 Minuten schon ziemlich viel Zeit ist. (Viele Lesebühnen geben weniger Zeit.)
  • damit die Veranstaltung zeitlich nicht so ausufert.
    (So ist auf jeden Fall noch Zeit, den Abend nach dem offiziellen Teil bei einem Getränk im KUNSTraum ausklingen zu lassen.)
  • aus Gründen der Fairness zwischen den Vorlesenden.

Es gibt keine Auswahl der Vorlesenden bzw. der Texte. JedeR ist für seine Texte und die Qualität des Vortrags selbst verantwortlich. Die Organisierenden behalten sich lediglich vor, aus Gründen der Dramaturgie die Reihenfolge der Auftritte festzulegen (damit nicht z.B. drei SciFi-AutorInnen hintereinander lesen).

Das Publikum

Das Publikum ist bei den TapetenPoeten nicht nur zum Zuhören da. Nach einer Lesung können gerne Fragen gestellt oder Anmerkungen gemacht werden.

Außerdem soll das Publikum wohlwollend und möglichst an passenden Stellen reichlich Applaus spenden. Apropos spenden: Der Eintrittspreis ist bewusst niedrig gehalten und ist ein Beitrag zum Betrieb des Theaters (Miete, Energie, Versicherung). Der KUNSTraum erhält keinerlei Subventionen.

Damit die Vorlesenden nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, ist das Publikum gehalten, zusätzlich zum kleinen Eintrittgeld einen Betrag X zu spenden. Der Betrag X ist frei wählbar, ja nach Gusto und individuellen Möglichketen. Der so gesammelte Betrag wird komplett und zu gleichen Teilen unter den Vortragenden verteilt. Als Kulturgänger weiß man, was der Eintritt ins Kino, Theater, Oper kostet. Wenn man sich daran orientiert, liegt man in seiner Kalkulation ganz gut 😉